Ich hatte den Windschutz für meine Mikrofone vergessen, denn eigentlich wollte ich Atmo-Töne einfangen. Plötzlich – ich kann es nicht anders sagen – tat sich der Himmel vor mir auf.
Ich bastelte mir in der Not aus einem Mikrofonständer ein Kamerastativ und hoffte, dass die 15 Minuten, die meine kleine Digitalkamera Video aufzeichnen kann, reichen für dieses Schauspiel. Es hat gereicht. Und zwar genau auf die Sekunde. Damit bei aller Meditation, die man bei der Betrachtung dieser Sequenz aufbringen muss, einem nicht die Augen zufallen, habe ich die Geschwindigkeit des Videos verdoppelt. So kam der Titel der Arbeit zustande.